Glänzendes Reichsfest in der Rheinebene bei Mainz; der Kaiser erteilt seinen beiden ältesten Söhnen den Ritterschlag. Einheit und Macht des deutschen Reiches überall anerkannt.
1184–1186.
Sechster (friedlicher) Zug nach Italien. Der Kaiser vermählt in Mailand seinen schon längst zum deutschen König gewählten 21jährigen Sohn Heinrich mit Konstanze, der Erbin des Normannenreiches in Unteritalien.
1189–1190.
Friedrichs Kreuzzug und Tod (s. S. 175). Sein Sohn Heinrich Reichsverweser. Heinrich der Löwe, der bei des Kaisers Aufbruch abermals auf 3 Jahre das Reich hatte verlassen müssen, kehrt eigenmächtig aus England zurück. Da im Nov. 1189 König Wilhelm II. von Sicilien gestorben ist, so beeilt sich König Heinrich, mit Heinrich dem Löwen einen Vertrag zu schließen. Mittlerweile kommt die Nachricht von Kaiser Friedrichs Tode nach Deutschland.
1190–1197.
Heinrich VI., ein staatskluger, hochgebildeter Fürst, aber streng und rücksichtslos.
1191.
Erster Zug nach Italien. Heinrich empfängt die Kaiserkrone in Rom und zieht nach Neapel, um das Erbe seiner Gemahlin Konstanze dem Normannen Tankred von Lecce zu entreißen. Vergebliche Belagerung von Neapel. Krankheiten in seinem Heere zwingen den Kaiser zur Rückkehr nach Deutschland. Dort
1192–1194.