Heinrichs VII. Römerzug. Er wird von den Ghibellinen (Dante, 1302 aus Florenz verbannt) herbeigerufen, schlichtet die Parteikämpfe in Mailand (die Visconti hier seit 1277), unterwirft Brescia, wird in Genua und Pisa freudig aufgenommen, in Rom zum Kaiser gekrönt, belagert aber vergeblich die guelfisch gesinnte Stadt Florenz und stirbt auf dem Zuge gegen Neapel.
In dieser Zeit bringt König Philipp IV. von Frankreich die Freigrafschaft Burgund (S. 196) durch Heirat an sich und zwingt den Erzbischof von Lyon zur Huldigung.
1314–1347.}
Ludwig der Bayer (Haus Wittelsbach).
1314–1330.}
Friedrich von Österreich, Sohn Albrechts. Doppelwahl durch Parteiung der Fürsten; beide Könige sind Enkel Rudolfs von Habsburg. Friedrichs Macht wird geschwächt durch den
1315.
Sieg der Schweizer Eidgenossen am Berge Morgarten über Leopold von Österreich, Friedrichs Bruder. Darauf bestätigt der von der luxemburgischen Partei gewählte Herzog Ludwig von Oberbayern, der kurz vorher (1313) die Österreicher bei Gammelsdorf a. d. Isar besiegt hatte, den Waldstätten ihre Reichsunmittelbarkeit.
1322.
Schlacht bei Ampfing oder Mühldorf. Friedrich von Österreich geschlagen (Sage von Schweppermann) und als Gefangener nach der Burg Trausnitz geführt.