Friede zwischen Schweden und Dänemark zu Brömsebro (s. S. 250).

Nach dem Mißlingen der Belagerung von Brünn geht Torstenson nach Böhmen zurück und legt wegen Krankheit den Oberbefehl nieder, welchen Wrangel erhält.

1646.

Schweden und Franzosen rücken in Bayern ein, zwingen den Kurfürsten Maximilian (1647), einen Waffenstillstand zu schließen.

1648.

Zweiter Einfall der Schweden und Franzosen in Bayern, nachdem Maximilian den Waffenstillstand gekündigt hat; furchtbare Verheerung des Landes. Der schwedische General Königsmark nimmt die Kleinseite von Prag auf dem linken Moldauufer ein.

1648.

Westfälischer Friede. Unterhandlungen von 1645 bis 1648 zu Münster mit den Franzosen, zu Osnabrück mit den Schweden. Der kaiserliche Gesandte Graf Trautmannsdorf.

A. Entschädigungen.

1. Schweden erhält als Reichslehen: Vorpommern mit Stettin, Rügen, Usedom und Wollin, die bisher mecklenburgische Stadt Wismar und die Bistümer Bremen (nicht die Stadt) und Verden (spr. Fērden) als weltliche Herzogtümer, dazu 5 Millionen Taler.