Herzog Ferdinand von Braunschweig, von den Franzosen unter dem Herzog von Broglie bei Bergen (unweit Frankfurt am Main) zurückgeschlagen (13. April), behauptet, das Wesergebiet durch seinen
1. Aug.
Sieg bei Minden. Erneutes Vorrücken der Russen (Soltykow), sie schlagen den General v. Wedell, dem der König die Vollmacht eines Dictators gegeben hatte, bei Kay unweit Züllichau (23. Juli). Friedrich kann ihre Vereinigung mit den Österreichern unter Laudon nicht hindern. Schwere
12. Aug.
Niederlage Friedrichs bei Kunersdorf (bei Frankfurt a. d. Oder) durch die Österreicher und die im Anfange bereits geschlagenen Russen. Aber Daun mit dem zweiten österreichischen Heere bleibt in der Lausitz stehen, wird von Prinz Heinrich am Vorrücken gehindert. Friedrichs Lager bei Fürstenwalde. Er folgt den in der Richtung auf Glogau abziehenden Russen und wendet sich dann nach Sachsen.
4. Sept.
Dresden von Österreichern und Reichstruppen eingenommen. Der General Schmettau erhält freien Abzug. Friedrich versucht die Stadt wiederzugewinnen; aber das von ihm nach Maxen (unweit Pirna) entsandte Korps des General Finck (12000 Mann) wird von Daun eingeschlossen
20. Nov.
und gefangen. Friedrich behauptet seine Winterquartiere in der Gegend zwischen Freiberg und Meißen.
1760.