Friedrich erobert Schweidnitz, dringt in Mähren ein, belagert Olmütz vergeblich, muß sich, da Daun heranrückt, nach Schlesien zurückziehen. Im Osten Vorrücken der Russen (Fermor), die sich mit den Österreichern zu vereinigen suchen. Im Westen treibt Ferdinand von Braunschweig die Franzosen über den Rhein zurück, schlägt sie in der

23. Juni.

Schlacht bei Krefeld und verteidigt sich dann, durch englische Truppen (8500 Mann) verstärkt, in Westfalen gegen zwei französische Heere.

Die Russen dringen nach Eroberung Ostpreußens bis zur Oder vor und belagern Küstrin. Friedrich läßt einen Heeresteil in Sachsen unter seinem Bruder, dem Prinzen Heinrich, zurück, einen andern in Schlesien unter dem Feldmarschall Keith und zieht gegen die Russen.

25. Aug.

Sieg Friedrichs (Seydlitz) bei Zorndorf (unweit Küstrin) über die Russen (42000 Mann unter Fermor gegen 36000 Preußen).

Die Österreicher rücken nach der Lausitz vor; der König kommt seinem Bruder Heinrich zu Hilfe.

14. Okt.

Niederlage Friedrichs bei Hochkirch (unweit Bautzen) durch Daun. Dennoch behauptet er Sachsen und Schlesien und entsetzt Neiße.

1759.