8. Sept.

Vertrag zu Kloster Zeven (Herzog von Cumberland und Richelieu), wonach die Franzosen Hannover besetzen. Ein zweites französisches Heer unter Soubise vereinigt sich mit dem Reichsheere, um Sachsen zu befreien. Friedrich zieht diesen Feinden entgegen; General v. Seydlitz mit der Vorhut vertreibt sie (19. Sept.) aus Gotha.

5. Nov.

Sieg Friedrichs bei Roßbach (westlich von der Saale, unweit Merseburg) mit 22000 Mann (die Reiterei unter Seydlitz) über Soubise und das Reichsheer (64000 Mann).

Der Vertrag von Zeven wird von der englischen Regierung verworfen. Herzog Ferdinand von Braunschweig erhält den Oberbefehl gegen die Franzosen. Friedrich zieht in Eilmärschen nach Schlesien, wo die Österreicher den Herzog von Braunschweig-Bevern in der

22. Nov.

Schlacht bei Breslau geschlagen und gefangen hatten.

5. Dez.

Sieg Friedrichs bei Leuthen mit 32000 Mann über 80000 Österreicher (Karl von Lothringen und Daun). Breslau wiedergewonnen.

1758.