Die Preußen rücken in vier Heeresabteilungen (über Trautenau, Reichenberg, Nollendorf, Komotau, zusammen 117000 Mann) in Böhmen ein.
6. Mai.
Sieg Friedrichs bei Prag über die Österreicher (Herzog Karl von Lothringen und Browne). Schwerin †.
Friedrich belagert Prag, greift mit einem Teil seines Heeres den zum Einsatz anrückenden Daun an, erleidet aber eine bedeutende
18. Juni.
Niederlage bei Kolin. Prag und ganz Böhmen aufgegeben, Rückzug nach der Lausitz. Die Franzosen dringen bis zur Weser vor.
26. Juli.
Schlacht bei Hastenbeck, Sieg der Franzosen über Friedrichs Verbündete (unter dem Herzog von Cumberland, zweitem Sohne König Georgs II.).
Die Russen (Apraxin) greifen in Ostpreußen den Feldmarschall Lehwaldt mit überlegener Macht an und siegen (30. Aug.) bei Großjägersdorf, gehen aber wegen Verpflegungssorgen und Krankheit der Kaiserin Elisabeth nach der preußisch-polnischen Grenze zurück.
Friedrich läßt die größere Hälfte seines Heeres (unter dem Herzog von Braunschweig-Bevern und General v. Winterfeld) in der Lausitz zurück und zieht mit 25000 Mann nach Thüringen. Winterfeld † im Gefecht bei Moys (unweit Görlitz, 7. Sept.).