April.
fünftägigen Gefechten bei Abensberg, Landshut, Eckmühl und Regensburg über die Donau nach
13. Mai.
Böhmen und besetzt Wien zum zweitenmal. Sein Versuch, von der Insel Lobau aus das linke Donauufer zu besetzen, wird vereitelt durch die blutige
21. u. 22. Mai
Schlacht bei Aspern und Eßling. Napoleon zum erstenmal geschlagen von Erzherzog Karl. Er muß über die Donau zurückweichen (Masséna), behauptet aber Wien und vereinigt sich mit dem Vizekönig Eugen, welcher den Erzherzog Johann aus Ober-Italien nach Ungarn verfolgt und bei Raab besiegt hatte. Mit 180000 Mann geht Napoleon wieder über die Donau, schlägt den Erzherzog Karl in der mörderischen
5. u. 6. Juli.
Schlacht bei Wagram und verfolgt ihn nach Mähren. Waffenstillstand zu Znaim. An die Stelle des Grafen Stadion tritt Metternich als leitender Minister Österreichs.
14. Okt.
Friede zu Wien (Schönbrunn): Österreich tritt ein Gebiet von 110000 qkm (2000 □ Meilen) ab: Salzburg und das Innviertel an Bayern, Westgalizien an das Herzogtum Warschau, einen Teil Ostgaliziens an Rußland, die Länder jenseits der Sau nebst Istrien und Dalmatien an Napoleon, der daraus einen neuen Staat der illyrischen Provinzen bildet.