Napoleon führt ein neugebildetes Heer (120000 Mann) über den Rhein, zieht die Truppen der Rheinbundfürsten an sich, überschreitet den Thüringer Wald, wird beim Vorrücken nach Sachsen von den Russen und Preußen (85000 Mann) angegriffen.

1813. 2. Mai.

Schlacht bei Groß-Görschen oder Lützen. Der Sieg bleibt trotz größerer Verluste den Franzosen. Die Verbündeten ziehen sich über Dresden nach der Lausitz zurück. Scharnhorst, in der Schlacht verwundet, stirbt in Prag (28. Juni).

Napoleon zieht in Dresden ein, führt den aus Prag zurückgekehrten König von Sachsen dorthin zurück.

18. Mai.

Schwedische Truppen unter Führung des Kronprinzen (Bernadotte) landen in Pommern.

20. u. 21. Mai.

Schlacht bei Bautzen. Napoleon erzwingt den Übergang über die Spree und siegt mit großen Verlusten. Die Verbündeten ziehen sich nach Schlesien zurück. Blüchers Reitergefecht bei Haynau (26. Mai).

30. Mai.

Hamburg nach Abzug der Russen von Davout besetzt und furchtbar gebrandschatzt.