4. Juni.

Waffenstillstand zu Poischwitz (bei Striegau) auf sechs Wochen, verlängert bis zum 10. August. Beide Teile erschöpft, erwarten Verstärkung und bewerben sich um Österreichs Bundesgenossenschaft.

14. u. 15. Juni.

Subsidienverträge Englands mit Preußen und Rußland zu Reichenbach.

17. Juni.

Franzosen und Rheinbundtruppen überfallen die Reiterei der Lützowschen Freischar bei Kitzen (unweit Lützen).

Verhandlungen zu Prag. Österreich übernimmt die Vermittelung; Napoleon geht auf Metternichs Bedingungen (Auflösung des Herzogtums Warschau, Rückgabe der illyrischen Provinzen an Österreich, Räumung der preußischen Festungen, der Hansestädte und Oldenburgs) nicht ein.

12. Aug.

Österreich erklärt den Krieg an Frankreich. Die Verbündeten, durch englische Hilfsgelder unterstützt, stellen drei Heere auf:

1. Das Böhmische oder Hauptheer unter Fürst Schwarzenberg: 123000 Österreicher, 75000 Russen unter Wittgenstein, 49000 Preußen unter Kleist. Beim Heere befinden sich die drei verbündeten Monarchen Alexander, Franz, Friedrich Wilhelm.