1837.

Espartero Regent (1841–1843), dann sein persönlicher Feind Narvaez; dieser ruft die von Espartero vertriebene Königin Marie Christine zurück und verstärkt durch die abgeänderte Verfassung (1845) die königliche Gewalt.

1833.

Aufstandsversuch in Frankfurt a. M. gegen den deutschen Bundestag. Hierdurch und durch das im Jahre vorher von der demokratischen Partei in Rheinbayern veranstaltete Hambacher Fest werden wiederum (S. 345) die Einsetzung politischer Untersuchungskommissionen, Verhaftungen und Verurteilungen herbeigeführt.

1833.

Gründung des deutschen Zollvereins, angeregt durch das preußische Zollgesetz von 1818, welches alle Zollgrenzen im Innern des Landes aufhob und alle Zollstellen an die Grenzen verlegte. Besondere Vereine der kleineren Staaten, namentlich der 1828 gegründete mitteldeutsche Handelsverein haben keinen Bestand. Nach und nach werden Verträge mit Preußen abgeschlossen.

Österreich, wo 1835–1848 Kaiser Ferdinand I. regiert, bleibt ausgeschlossen. Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Mecklenburg-Strelitz und Schaumburg-Lippe bilden 1834 den Steuerverein und treten dem deutschen Zollverein erst 1851 bei. Der Zollanschluß der Hansestädte Bremen und Hamburg erfolgt erst 1888.

1837.

Nach dem Tode Wilhelms IV., Königs von England (1830–1837), folgt in Hannover nach dem salischen Gesetze (s. S. 207) sein Bruder Ernst August (1837–1851), welcher die 1833 für Hannover verkündigte Verfassung aufhebt, weil sie ohne seine, des damaligen Thronerben, Zustimmung zustande gekommen sei. Absetzung der 7 dagegen protestierenden Göttinger Professoren (Jakobund Wilhelm Grimm, Dahlmann, Gervinus, Ewald, Albrecht und Weber). Abgeänderte Verfassung 1840.

1837 u. 1838.