20. Sept.
Schlacht an der Alma, Sieg über die Russen.
1854–1855. Okt. Sept.
Belagerung von Sebastopol, welches die Russen unter Menschikow mit neuen Befestigungen (unter Totlebens Leitung) umgeben, während der Hafen durch Versenkung von Kriegsschiffen gesperrt wird. Nachdem Menschikow Verstärkung erhalten hat, greift er die Verbündeten von neuem an, wird aber nach blutigem Kampfe in der
1854. 5. Nov.
Schlacht bei Inkerman zurückgeschlagen. Langsamer Fortgang der Belagerungsarbeiten während des Winters. Österreich tritt trotz der früheren Dienste Rußlands in Ungarn und gegen Preußen (Dez. 1854) dem Bunde der Westmächte bei und stellt ansehnliche Streitkräfte an der russischen Grenze auf, ohne jedoch wirklich den Krieg zu beginnen. Seitdem Spannung zwischen Rußland und Österreich. Preußen verharrt (trotz Olmütz) in seiner neutralen Stellung, gewinnt damit ein Anrecht auf Rußlands Dank. König Viktor Emanuel II. von Sardinien schließt ein Bündnis mit den Westmächten und schickt 15000 Mann unter Lamarmora nach der Krim. Die Belagerungsarmee wird bis zu 174000 Mann verstärkt (28000 Türken).
1855, 2. März.
Tod Nikolaus’ I., Kaisers von Rußland. Sein Sohn
1855–1881.
Alexander II. läßt die Verteidigung Sebastopols durch Fürst Gortschakow weiterführen. Große Verluste der Belagerer durch Krankheit, Entbehrungen und tägliche Kämpfe. Endlich nach dreitägiger starker Beschießung