Deutsche Streitkräfte, Oberbefehl König Wilhelm I.
Chef des Generalstabes: General v. Moltke.
Am 31. Juli stehen bereit:
| I. | Armee (General v. Steinmetz) südlich von Trier, 60000 M. |
| II. | Armee (Prinz Friedrich Karl) südlich von Mainz, 194000 M. einschl. Reserve. |
| III. | Armee (hierbei zwei Bayr. Korps, sowie Württemb. und Badische Div.; Kronprinz von Preußen) zwischen Landau und Speier, 130000 M. |
Drei Armeekorps (100000 M.) werden Anfang August zur Verstärkung herangezogen.
Zur Küstenverteidigung: General-Gouverneur Vogel v. Falckenstein, 17. Division und Landwehr.
Zusammen (einschl. aller Besatzungs- und Ersatztruppen) nahezu eine Million Mann.
Feldzugsplan: Eroberung von Paris, auf dem Wege dahin Abdrängen des Feindes von dem reichen Süden in das engere Hinterland des nördlichen Frankreichs. Angreifen unter Zusammenhalten der Kräfte, wo sich der Feind stellt.
Französische Streitkräfte: 300000 M., vorläufig als Rheinarmee unter Oberbefehl des Marschalls Bazaine. Davon stehen:
Marschall Mac-Mahon bei Straßburg mit 100000 M.,