424.

Die Insel Kythēra von den Athenern unter Nikias besetzt. Von Kythēra und von Pylos aus beunruhigen sie fortwährend das lakonische Gebiet. Ihr Landheer bei Delion in Böotien von den Böotern geschlagen (Sokrates von Alkibiades gerettet).

Brasĭdas, der durch Böotien und Thessalien nach Makedonien und Thrakien gezogen ist, bringt die dortigen Küstenstädte zum Abfall von Athen, nimmt auch Amphipŏlis ein. Der athenische Feldherr Thukydĭdes (der Geschichtschreiber), der mit einem Geschwader bei Thasos lag und diesen Verlust nicht hatte verhindern können, wird deshalb verbannt. Nach abermals vergeblichen Friedensverhandlungen senden die Athener Kleon nach Thrakien. Er wird in der

422.

Schlacht bei Amphipŏlis

von Brasidas geschlagen und fällt auf der Flucht, Brasidas stirbt an seinen Wunden.

421.

Friede des Nikĭas,

geschlossen auf 50 Jahre. Beide Teile geben die Gefangenen und die Eroberungen heraus, doch wird diese Bestimmung nur unvollständig ausgeführt. Schon nach drei Jahren bricht der Krieg wieder aus, da Alkibiădes die Athener beredet, dem Bündnis beizutreten, welches Argos mit anderen peloponnesischen Staaten (Elis und Mantineia) geschlossen hatte, um dem drückenden Übergewicht Spartas entgegenzutreten.

Die vereinigten Argiver und Athener werden in der