Markgraf Waldemar der Große kämpft rühmlich gegen die Nachbarfürsten (Pommern, Mecklenburg, Meißen), nimmt die Hansestadt Stralsund in Schutz gegen Dänemark und den Fürsten von Rügen.

1320–1324.

Interregnum in der Mark nach dem Erlöschen des askanischen Hauses. Als Verwandte erheben die Herzöge von Sachsen-Wittenberg (S. 184) und die Fürsten von Anhalt Ansprüche, aber Kaiser Ludwig der Bayer zieht das Land als erledigtes Lehen ein (S. 198). Die Lausitz kommt wieder an Böhmen.

1314–1373.

Bayrische Markgrafen.

Ludwig I., Sohn des Kaisers Ludwig des Bayern; gegen ihn 1348–50 der falsche Waldemar (S. 199).

Ludwig II. (der Römer) wird 1356 Kurfürst. Otto (der Faule) tritt 1373 das Land an Kaiser Karl IV. ab.

1373–1415.

Luxemburgische Markgrafen.

Karl IV. vereinigt die Mark mit seinem Königreich Böhmen, ordnet die Verwaltung durch Anlegung des Landbuchs. Residenz Tangermünde. Sein Sohn Sigismund (1378) wird König von Ungarn (1387) und verpfändet die Mark an Jobst von Mähren, die Neumark an den Deutschen Ritterorden. Zerrüttung des Landes durch die Willkürherrschaft des Adels.