1411–1414.

Friedrich VI., Burggraf von Nürnberg, aus dem Hause Hohenzollern, als Statthalter von Sigismund eingesetzt, bricht die Macht des märkischen Raubadels (Dietrich v. Quitzow auf Burg Friesack).

1415–1701.

Kurfürsten aus dem Hause Hohenzollern.

Die schwäbischen Grafen von Zollern (Ahnherr: Burchard von Zolorin, † 1061) seit 1192 Burggrafen von Nürnberg. 1227 Teilung in zwei Linien: die schwäbische behält die Stammgüter Hechingen und Sigmaringen, die fränkische erweitert ihren Besitz zu den Fürstentümern Ansbach und Baireuth.

1415–1440.

Friedrich I., von Kaiser Sigismund als Kurfürst eingesetzt, belehnt zu Konstanz 1417 (S. 204), erkämpft von Pommern die Uckermark, von Mecklenburg die Priegnitz zurück, wendet sich dann wieder seinen fränkischen Fürstentümern zu und bekämpft als Reichsfeldherr die Hussiten. Sein Sohn Johann Statthalter in der Mark, kann sie gegen die Hussiten nicht schützen. Ihm folgt in Brandenburg der zweite Sohn

1440–1470.

Friedrich II. (der Eiserne). Er unterwirft die Städte, namentlich Berlin-Kölln, gründet das Schloß zu Kölln an der Spree, kauft 1455 die Neumark vom Deutschen Orden zurück, erwirbt 1462 von Böhmen einen Teil der Niederlausitz (Kottbus und Peitz).

1470–1486.