Seleukos I. Nikātor herrscht weithin nach Osten bis zu den durch Alexander festgesetzten Grenzen; nur das Indusland wird aufgegeben (S. 16). Viele griechische Städte gegründet (Seleukeia am Tigris, Edessa, Hekatompylos); Residenz Seleukeia neben Antiochīa am Orontes. Durch den Sieg bei Ipsos gewinnt er einen großen Teil Kleinasiens, erweitert dies Gebiet 281 durch den Sieg in der Koros-Ebene (im hellespontischen Phrygien) über Lysimăchos, fällt aber bald darauf durch Mörderhand.

281–261.

Antiochos I. Soter schlägt die Gallier zurück (s. S. 66), behauptet noch den Umfang des Reiches. Unter Antiochos II. Theos (261–248) entstehen selbständige Königreiche in Baktrien und Parthien.

222–187.

Antiochos III. der Große kämpft gegen Ägypten, gegen die Parther und Baktrer, wird 190 von den Römern gedemütigt, behält aber immer noch ein ansehnliches Reich.

167–130.

Befreiungskampf der Juden unter Führung der Makkabäer (Mattathias und seine Söhne) gegen Antiochos IV. Epiphănes und dessen Nachfolger. Palästina wird ein unabhängiger Priesterstaat, seit 63 unter römischem Schutze.

83.

Tigrānes, König von Armenien, macht dem durch das Vordringen der Parther geschwächten Seleukidenreiche ein Ende.

64.