5. Die altgriechischen Länder.

In Italien (Großgriechenland) behaupten sich die Griechenstädte, besonders Tarent, Thurii, Metapont, Lokri, öfters vom Mutterlande her unterstützt (338 Archidamos von Sparta, Sohn des Agesilaos, 330 Alexander von Epirus, Bruder der Olympias), gegen Angriffe der Lukaner und Bruttier; ebenso in Gallien Massalia gegen die einheimischen Stämme. Später treten sie unter römische Schutzherrschaft, Massalia erst 125 v. Chr.

Syrakus behauptet nach Abwehr des athenischen Angriffs (S. 50) noch lange eine bedeutende Stellung.

406–367.

Dionysios I., Tyrann nach glücklicher Abwehr der Karthager. Er vereinigt die sicilischen Griechenstädte unter seiner oft grausamen Herrschaft, unterwirft auch Rhegion und Kroton, bekämpft noch dreimal die Karthager. Auf Veranlassung seines Schwagers Dion verweilt der athenische Philosoph Platon eine Zeitlang an seinem Hofe. Ihm folgt sein Sohn

367–344.

Dionysios II., anfangs unter Leitung des Dion und Platon. Er wird 357 von Dion vertrieben, wendet sich nach Lokri, kehrt 346 zurück, wird 344 von dem korinthischen Feldherrn Timoleon besiegt und nach Korinth gesandt, wo er noch einige Jahre als Privatmann lebt.

339.

Timoleon, der Befreier Siciliens, schlägt die Karthager am Flusse Krimīsos.

317–289.