Im Norden Stadtkönigtümer der Semiten: Akkad, Sippara, Borsippa, Babel.
Um 2800.
König Sargon von Akkad (Nordbabylonien) gründet ein Reich, das sich bis nach Syrien erstreckt.
Um 2600.
Im Süden erheben sich die Könige von Ur, dann die von Larsa; die Herrscher dieser Dynastien bezeichnen sich auch als Könige von Sumer und Akkad.
Um 2300.
Kudur-Mabuk, König von Elam (Susiana), erobert Ur und Larsa.
Um 2200.
Hammurabi, König von Babel, befreit den Süden von dem Joch der Elamiter und zwingt ihn für immer unter die Herrschaft des Nordens; begründet damit das Babylonische Reich. Die Hauptstadt, ein großes ummauertes Viereck, vom Euphrat durchströmt; auf der einen Seite des Flusses die Königsburg, auf der andern ein in 8 Stockwerken sich erhebender Tempel des Bêl. Sorgfältiger Ackerbau, Anlage von Kanälen. Eine umfassende Gesetzgebung, bekannt geworden durch eine 1901 in Susa gefundene Inschrift dieses Königs, regelt das bürgerliche Leben: Landbau, Schiffahrt, Handel, Eherecht, Erbrecht.
Um 1700.