Ander segghen, dat om een vrouwe quam
dat men hem sijn leven nam,
daer hi met hebben soude te doene,
die wijf was eens van sinen baroene,
ende datten die ghene daer om laghen
leiden van der stont alle daghen.
Zu welchen harten Urtheilen spätere Geschichtschreiber über Floris durch jene Sage und das missverstandene overspel verführt wurden, bezeugen die Auszüge aus ihren Schriften in Casp. Commelin, Beschryving van Amsterdam 1. Deel (t’ Amst. 1693. fol.) bl. 58. enz.
¶ 2, 2. hijlicken, jetzt huwelijken, heirathen—3, 4. versleten, verschlissen, abgenützt—4, 1. neef, Neffe, hier nur trauliche Anrede, wie sich die Fürsten cousin nennen, wenn sie auch gar nicht verwandt sind—6, 2. lantsouwe, Gegend—7, 1. cracht, Nothzucht, davon noch verkrachten—8, 1. crijten, kreischen—kermen, klagen—10, 4. te moeten comen, entgegen kommen—11, 2. rouwe, Betrübniss—16, 2. ken für ic en—18, 2. luiden Laut von sich geben—19, 4. boeije, Fessel, mlat. boia—23, 1. rat, rasch—23, 2. wies pt. von waschen—24, 2. immers, gewisslich —26, 4. wreken, rächen—29, 3 vat vol spikers. Die Strafe in einem mit Nägeln ausgeschlagenen Fasse gerollt zu werden, scheint, wenn auch nicht alt und gesetzlich, doch wenigstens im Volksglauben vorhanden gewesen zu sein. Das Märchen von den drei Männlein im Walde (Brüder Grimm, Märchen, 1. Bd. 2. Aufl. S. 76.) schließt mit den Worten: Was gehört einem Menschen, der den andern aus dem Bett trägt und ins Wasser wirft?—Ei, antwortete die Alte, dass er in ein Fass gesteckt wird, das mit Nägeln ausgeschlagen ist, und den Berg hinab ins Wasser gerollt.—Da ließ der König ein solches Fass holen und die Alte mit ihrer Tochter hineinstecken, dann ward der Boden zugehämmert und das Fass bergab gekullert, bis es in den Fluss rollte.—So auch in einem schwedischen Volksliede: Svenska Folkvisor af Geijer och Afzelius 1. D. s. 13; vgl. s. 15. (Mohnike, Volksl. der Schweden 1. Bd. S. 54):
De satte liten Karin i spiketunnan in,
och konungens små svenner de rullade henne kring.