Der Oberst prallte zurück.

»Eine Viertel Million! Aber das ist ja … das ist …«

Er fand nicht das richtige Wort. Er wollte nichts Kränkendes sagen und begriff doch nicht, wie die jungen Leute, wie vor allem seine sparsam erzogene Tochter fast ein Fünftel der Mitgift gleich zu Anfang hatte weggeben können, nur um ein Haus zu erneuern und zu verschönern, das doch vorher auch schon bewohnt gewesen war.

»O, Papa, Du weißt nicht, wie verfallen und verlottert alles war! Von außen sah sich alles sehr schön an, aber im Innern – –«

»Aber um eine Viertel Million baut man ja einen neuen Palast!«

»Wenn Ettore ihn einrichtet, kostet ein neuer sechsmal soviel. Er hat ja bei nichts nach dem Preis gefragt, alles nur bestellt, wie es schön war, ohne Kostenvoranschlag, ohne Garantie …«

»Aber da soll ja doch das Donnerwetter dreinschlagen! Solche Sachen darf er doch nicht machen, und Du darfst sie auch nicht erlauben!«

»Jetzt ist es geschehen; ein zweites Mal kommt nicht mehr in Betracht!«

»Sind denn die Rechnungen schon alle bezahlt?«

»Ja, sie waren bezahlt. Ettore hatte tagelang mit allen Lieferanten gefeilscht und gestritten, denn ihre ursprünglichen Forderungen waren noch beträchtlich höher gewesen, nur gegen bare Bezahlung hatten sie zugegeben, daß er ihnen gewichtige Posten von der Rechnung abstrich.