Fußnoten:

[40] Oculisten verwerfen gefärbte Brillen-Gläser, schwachen Augen wegen der Hitze, welche sie erzeugen, als nachtheilig. Grün oder blau gefärbte Gläser sind hier vorzuziehen.

[41] Anspielung auf ein Abentheuer im Vicar of Wakefield.

[42] Anspielung auf Sindbad's Reisen in Tausend und einer Nacht.

[43] Es ist gegenwärtig fast unabänderlich Sitte unter den Indianern, daß sie bei dem Eintritt in ein Wohnhaus alle ihre Waffen, als Flinte, Tomahawk u. s. w. vor der Thür niederlegen, selbst wenn das Wetter noch so naß ist; denn sie halten es für unhöflich, eine befreundete Wohnung bewaffnet zu betreten.

[44] Bekanntlich hat die Nord-West Compagnie eine Schätzung sämmtlicher Stämme vorgenommen, woraus sich ergeben, daß die ganze indianische Bevölkerung jenes unermeßlichen Continents sich gegenwärtig nicht über hunderttausend Seelen beläuft. In einer Parlaments-Urkunde von 1834 ist die Gesammtzahl der Indianer von Unter-Canada auf 3437 und die von Ober-Canada auf 13,700 Köpfe bestimmt; die letztere soll die Indianer am Huronen-See und nach Westen zu in sich begreifen. —

[45] Der rothe Sommervogel (Tanagra aestiva, Wilson) baut in den Wäldern auf die horizontalen Aeste noch nicht ausgewachsener Bäume, z. B. eines Epheubaums, zehn oder zwölf Fuß von der Erde entfernt, die Außenseite seines Nestes versieht er mit einem Geflecht von Pflanzenstengeln und dürrem Flachs und kleidet es inwendig mit feinem Grase aus.

[46] Der blaue Vogel (Sialia Wilsonii, Swains.), wovon bereits in einer früheren Anmerkung die Rede gewesen, erscheint bisweilen schon im Februar in Scheunen, Obstgärten und Einpfählungen, und erinnert uns sowohl durch seine Gestalt als durch seine Gewohnheiten und Lebensweise an unser Rothkehlchen (Sylvia rubecula).

»In der That hat der amerikanische Vogel ebenfalls eine rothe Brust, allein der ganze obre Theil des Körpers ist von schöner blauer Farbe und verleiht dem Vogel ein prachtvolleres Costüm, als das schlichte Olivenbraun unserm kleinen Liebling. Bei ihrer ersten Ankunft im Frühjahr statten die blauen Vögel dem Kasten im Garten oder in der Höhle eines alten Aepfelbaums, der Wiege einiger Generationen ihrer Vorgänger, eine frühzeitige Visite ab, und machen damit den Anfang, daß sie das alte Nest reinigen, und den Unrath und das Gerüll vom vorigen Jahre ausräumen, worauf sie es zur Aufnahme ihrer künftigen Abkömmlinge vorbereiten.«

[47] Der weißköpfige Adler (Haliaetus leucocephalus) kommt, nach Hutchins, im May, in der Gegend der Hudson's bay an, er baut auf die höchsten Bäume und bereitet ein ziemlich großes Nest, aus Stücken Gras, Torf, Schutt und ähnlichem Gerülle, er wählt zu diesem Behuf einen sehr hohen Baum, in der Regel eine Fichte oder Cypresse, und macht eine lange Periode hindurch Jahr für Jahr von demselben Neste Gebrauch. Die Adler, welche Abbot beobachtet hat, bauten ein großes compactes Nest, bisweilen auf hohe Cypressen-Bäume und andere Male wiederum auf Felsen. Die beste Beschreibung aber, die uns zu Gesicht gekommen ist, haben Wilson und Ord in der American Ornithology geliefert.