[80] Colonel Wilkes gibt in einem mit einigen Handstücken der Geologischen Gesellschaft übergebenen Cataloge an, dasz bis zu zehn Eiern von einer Person gefunden wurden. Dr. Buckland hat Bemerkungen über diese Eier gemacht (Geolog. Transactions, Vol. V., p. 474).
[81] Reise eines Naturforschers (Übers.), p. 564.
[82] Eine spaltenartige Schlucht in der Nähe des Stony-top soll nach Mr. Seale's Angabe 840 Fusz tief und nur 115 weit sein.
[83] Im Nautical Magazine für 1835, p. 642, und für 1838, p. 361, und in den Comptes Rendus, April, 1838, werden Berichte über eine Reihe von vulcanischen Erscheinungen mitgetheilt, – Erdbeben, – unruhiges Wasser, – schwimmende Schlacken und Rauchsäulen, – welche in Zwischenräumen seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts auf einer Fläche des offnen Meeres zwischen dem 20. und 22. Grade westlicher Länge und ungefähr einen halben Grad südlich vom Äquator beobachtet worden sind. Diese Thatsachen scheinen darauf hinzuweisen, dasz eine Insel oder ein Archipel in der Mitte des atlantischen Oceans in der Bildung begriffen ist: eine St. Helena und Ascension verbindende Linie durchschneidet, verlängert, diesen im Entstehen begriffenen Heerd vulcanischer Thätigkeit.
[84] Principles of Geology (5. edit.), Vol. II. p. 171.
[85] Ich habe ausführliche Schilderungen dieser Erscheinungen in einem vor der Geological Society im März 1838 gelesenen Aufsatze gegeben. In dem Augenblicke, wo ein ungeheures Gebiet erschüttert und ein bedeutender Landstrich emporgehoben wurde, blieben die, mehrere der groszen Auswurfsöffnungen in der Cordillera unmittelbar umgebenden Districte ruhig; die unterirdischen Kräfte wurden augenscheinlich durch die Eruptionen erleichtert, welche dann mit groszer Heftigkeit wieder begannen. Ein Ereignis von ziemlich derselben Art, aber in einem unendlich kleineren Maszstabe scheint der Angabe Abich's in zufolge (Ansichten vom Vesuv, Taf. I. und IX.) innerhalb des Craters des Vesuv stattgefunden zu haben, wo auf der einen Seite einer Spalte ein Plateau in Masse zwanzig Fusz erhoben wurde, während auf der andern Seite eine Reihe kleiner Vulcane in Eruption ausbrachen.
[86] Aus einer mir in der dankenswerthesten Weise gemachten Mittheilung des Mr. E. Robert geht hervor, dasz die den Umkreis der Insel bildenden, aus alten basaltischen, mit Tuff abwechselnden Schichten zusammengesetzten Theile von Island landeinwärts einfallen und so eine colossale untertassenförmige Gestalt bilden. Mr. Robert fand dies Verhalten, mit einigen wenigen und völlig localen Ausnahmen, über eine Küstenstrecke von mehreren hundert Meilen Länge. Ich finde diese Angabe, in Bezug auf eine Stelle, bestätigt von Mackenzie in seinen Reisen (p. 377) und in Bezug auf einen andern Ort in einigen handschriftlichen Bemerkungen, welche mir Dr. Holland freundlichst geliehen hat. Die Küste ist tief von Buchten eingeschnitten, an deren oberem Ende das Land meistens niedrig ist. Mr. Robert theilt mir mit, dasz sich die nach innen einfallenden Schichten bis zu dieser Linie zu erstrecken scheinen und dasz ihre Neigung gewöhnlich der Abdachung der Oberfläche entspricht, von den hohen Küstenbergen an bis zu dem niedrigen Lande am obern Ende dieser Buchten. In dem von Sir G. Mackenzie beschriebenen Durchschnitt beträgt der Einfall 12°. Die inneren Theile der Insel bestehen, so weit es bekannt ist, hauptsächlich aus neueren ausgeworfenen Massen. Indessen sollte vielleicht die bedeutende Grösze von Island, welche dem umfangreichsten Theile von England gleichkommt, die Insel von der Classe von Inseln, die wir hier betrachten, ausschlieszen; ich kann aber die Vermuthung nicht unterdrücken, dasz, wenn die Küstenberge, anstatt sanft sich nach dem weniger erhobenen centralen Gebiete abzudachen, von diesem durch unregelmäszige gekrümmte Verwerfungen getrennt wären, dann die Schichten nach dem Meere hin aufgerichtet worden wären und ein »Erhebungs-Crater« gebildet worden wäre, wie der von S. Jago oder von Mauritius, und von viel ungeheureren Dimensionen. Ich will nur noch weiter bemerken, dasz das häufige Vorkommen ausgedehnter Seen am Fusze groszer Vulcane und die häufige Vergesellschaftung von vulcanischen und Süszwasser-Schichten anzudeuten scheint, dasz die Gebiete rings um Vulcane gern unter das allgemeine Niveau des umgebenden Landes niedergedrückt sind, und zwar entweder, weil sie weniger hoch emporgehoben worden sind, oder in Folge der Wirkung einer Senkung.