Da Soetkin und Ulenspiegel durch die Straße gingen, die Hände auf den Rücken gebunden, stund der Fischhändler auf der Schwelle seines Hauses und sah sie an.

Und die Bürger und Bürgersfrauen von Damm standen auch auf der Schwelle ihrer Häuser. Matthyssen, der nächste Nachbar des Fischhändlers, hörte Ulenspiegel zum Ankläger sagen:

„Gott wird Dir fluchen, Du Henker der Witwen!“

Und Soetkin sprach zu ihm:

„Du wirst eines jämmerlichen Todes sterben, Du Verfolger der Waisen.“

Da die Leute von Damm solchermaßen erfahren hatten, daß die Witwe und die Waise also auf eine zweite Anzeige Griepenstüvers ins Gefängnis gebracht wurden, schmähten sie den Fischhändler und warfen ihm abends Steine in die Fenster und seine Tür ward mit Unrat bedeckt.

Und er wagte nicht mehr aus dem Hause zu gehen.


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