„Leidet die Plünderung nicht!“

Aber es war umsonst.

Die Unbekannten und das Gesindel der Stadt warfen sich auf das Gitter des Chors und zerbrachen es. Dabei schrien sie:

„Es lebe der Geuse!“

Alle huben an zu zerbrechen, zu plündern und zu zerstören. Vor Mitternacht war die große Kirche, in der es siebenzig Altäre, alle Arten schöner Malereien und kostbarer Dinge gab, ausgeleert wie eine Nuß. Die Altäre waren zertrümmert, die Bilder heruntergeschlagen und alle Schlösser zerbrochen.

Da dies getan war, machten sich die nämlichen Unbekannten auf den Weg, um die Minderen Brüder, die Franziskaner, Sankt Peter, Sankt Andreas, Sankt Michael, Sankt Peter im Topf, die Burg, die Fawkens, die Weißen Schwestern, die Grauen Schwestern, den dritten Orden, die Prediger und alle Kirchen und Kapellen der Stadt gleich der Frauenkirche zu traktieren. Und sie nahmen die Kerzen und Fackeln heraus und liefen so überall hin.

Es gab unter ihnen weder Streit noch Beratung; keiner von ihnen ward bei diesem großen Zerbrechen von Steinen, Holz und anderen Dingen verwundet.

Sie stellten sich in Haag ein, um auch dort zum Raub der Bildwerke und Altäre zu schreiten, ohne daß ihnen hier oder andernorts die Reformierten Beistand geleistet hätten.

Im Haag fragte sie der Magistrat, wo ihre Vollmacht wäre.

„Da ist sie,“ sagte einer und schlug auf sein Herz.