„Wie das?“ fragte der Reiter.
Ulenspiegel beschied ihn:
„Weil ich hier einen ganzen Mann sehe, das bin ich, einen halben Mann, das ist Dein Oberkörper, und einen Pferdekopf, das ist der Deiner Mähre.“
„Wo ist Dein Vater und Mutter?“ fragte der Mann.
Ulenspiegel antwortete:
„Mein Vater ist gegangen, das Böse böser zu machen, und meine Mutter ist dabei, uns Schande oder Schaden zu machen.“
„Erkläre das!“ sprach der Reiter.
„Mein Vater gräbt zur Stunde die Löcher in seinem Felde tiefer, auf daß die Jäger, die das Getreide zerstampfen, darinnen zu Falle und Schaden kommen. Die Mutter ist gegangen, Geld zu leihen. Gibt sie zu wenig wieder, so ist es eine Schande für uns, und gibt sie zu viel, so wird es unser Schade sein.“
Dann fragte der Mann ihn, wohin er reiten müßte.
„Da, wo die Gänse sind“, erwiderte Ulenspiegel.