„Euer Gnaden, ich bin Ulenspiegel, der Sohn des Klas, der für seinen Glauben lebendig verbrannt ist, und Soetkins Sohn, die an Herzeleid gestorben ist. Die Asche brennt auf meiner Brust und sagt mir, daß Egmont, der tapfere Soldat, mit der Reiterei, die er befehligt, seine dreimal siegreichen Truppen dem Herzog Alba entgegen stellen kann.“
„Geh,“ antwortete Egmont, „ich bin kein Verräter.“
„Rette die Lande, Du allein kannst es,“ sagte Ulenspiegel.
Der Graf wollte Ulenspiegel peitschen, aber dieser wartete nicht darauf und entfloh mit dem Ruf:
„Esset Leuchtkäfer, esset Leuchtkäfer, Herr Graf. Rettet die Lande.“
Ein ander Mal hielt Egmont, da ihn dürstete, vor der Herberge In ’t tondt verken, Zum bunten Ferkel, so von einer Frau aus Kortrijk, einem hübschen Weiblein, namens Musekin, Mäuslein, gehalten ward.
Der Graf erhob sich in den Steigbügeln und rief:
„Zu trinken.“
Ulenspiegel, welcher der Musekin diente, trat zu dem Grafen heran, in der einen Hand einen Zinnhumpen, in der andern eine volle Flasche roten Weines.
Der Graf sagte, als er ihn sah: