„Aber es sind ihrer zwei,“ sagte die Dame.
„Ich werde für einen sorgen,“ versetzte die Köchin.
„Edle Frau,“ sprach Ulenspiegel dagegen, „wir sind freilich zwei, ich und mein armer Lamm, der nicht hundert Pfund auf dem Rücken tragen kann, aber gerne fünfhundert in Fleisch und Getränke im Magen trägt.“
„Mein Sohn,“ sagte Lamm, „mache dich nicht über mich Unseligen lustig, dem das Füllen seines Bauches so teuer zu stehen kommt.“
„Heute soll er Dir keinen Heller kosten,“ sagte die Dame. „Tretet beide ein.“
„Aber,“ sprach Lamm, „hier sind auch die beiden Esel, auf denen wir sitzen.“
„Im Pferdestall des Herrn Grafen von Meghem mangelt es nicht an Metzen Hafer.“
Die Köchin ließ ihre Pfanne im Stich und zog Ulenspiegel und Lamm auf ihren Eseln in den Hof; selbige huben ohne Verzug an zu schreien.
„Das ist die Fanfare für die nahende Atzung. Sie posaunen ihre Freude aus, die armen Esel.“
Da sie alle beide abgestiegen waren, sprach Ulenspiegel zur Köchin: