Und der sie verraten hatte, war einer namens Dierick Slosse; der hatte sie zu dem noch katholischen Enkhuyse geführt, um sie des Herzogs Bluthunden zu überliefern.
Und sie starben tapfer.
Und der König erbte.
3
„Sahest Du sie vorbeigehen?“ fragte Ulenspiegel, welcher als Holzhacker gekleidet war, den gleich ausstaffierten Lamm. „Sahest Du den schlimmen Herzog mit seiner Stirn, die oben so flach ist wie die des Adlers, und seinem langen Bart, der dem Ende eines Strickes gleicht, der von einem Galgen herunterhängt? Daß Gott ihn daran erdrossele! Sahest Du diese Spinne mit ihren langen, haarigen Beinen, die Satan beim Erbrechen auf diese Lande spie? Komm, Lamm, komm, wir wollen ihr Steine ins Netz werfen ...“
„Wehe,“ sagte Lamm, „wir werden lebendig verbrannt werden.“
„Komm nach Groenendal, viellieber Freund; komm nach Groenendal. Da ist ein schönes Kloster, allwo Seine Herzogliche Gnaden, die Spinne, Gott um Frieden bitten wird, auf daß er ihn sein Werk vollenden lasse, welches ist: seine unsauberen Geister an Aas zu ergötzen. Wir sind in der Fastenzeit, und nur des Blutes will Seine Gnaden sich nicht enthalten. Komm, Lamm, es sind dreihundert gewappnete Reiter um das Stadthaus von Ohain, dreihundert Mann Fußvolk sind in kleinen Trupps aufgebrochen und dringen in den Wald von Soignes ein.
„Alsbald, wenn Alba seine Andacht halten wird, gehen wir auf ihn los, und wenn wir ihn gefangen haben, setzen wir ihn in einen schönen, eisernen Käfig und schicken ihn dem Prinzen.“