Und der König erbte.


10


Da Ulenspiegel durch das wallonische Land wanderte, sah er, daß der Prinz hier keine Hülfe zu erhoffen hatte, und also kam er vor die Stadt Bouillon.

Nach und nach sah er auf dem Wege Bucklige jedes Alters, Geschlechts und Standes ankommen. Sie trugen Rosenkränze und beteten sie andächtig ab. Und ihre Gebete waren wie das Quaken der Frösche im Teich an einem warmen Abend.

Da gab es bucklige Mütter, so bucklige Kinder trugen; andere Kinder aus der nämlichen Brut klammerten sich an ihre Röcke. Und allerwegen sah Ulenspiegel ihre mageren Umrisse sich gegen den hellen Himmel abzeichnen.

Er ging zu einem von ihnen und fragte ihn:

„Wohin ziehen all diese arme Männer, Weiber und Kinder?“

Der Mann antwortete: