„Ich will Dich freien.“

Und sie antwortete errötend:

„Ich will Dich, aber nur in der Kirche.“

Und mit Lachen sprachen die Frauen untereinander:

„Ihr Herz zieht sie zu Hans Utenhove, des Baas Sohn. Er geht gewiß mit ihr.“

„Ja,“ antwortete Hans.

Und der Vater sprach zu ihm:

„Du kannst es tun.“

Die Männer legten ihr Festgewand an, Wams und Hosen von Sammet und den weiten Mantel darüber; auch setzten sie große Hüte zum Schutz gegen Sonne und Regen auf. Die Weiber, in schwarzen Strümpfen und geschlitzten Schuhen, trugen den großen, güldenen Stirnschmuck, links für die Mädchen und rechts für die Ehefrauen; am Halse die weiße Krause, den Brustlatz in güldner, scharlachner und azurblauer Stickerei, der Rock von schwarzer Wolle mit breiten Sammetstreifen in der nämlichen Farbe, schwarzwollene Strümpfe und Sammetschuhe mit Silberschnalle.

Dann ging Thomas Utenhove in die Kirche, den Priester zu bitten, für zwei Reichstaler, die er ihm in die Hand steckte, ohne Verzug Tylbert, des Klas Sohn, mit Tannekin Pieters zu trauen, und der Pfarrer willigte darein.