„Was würdest Du sagen, wenn Du gestäupt und auf der Stirn und der Schulter gebrandmarkt würdest?“
„Ich würde sagen, daß man sich im Fleisch geirrt hat,“ entgegnete Ulenspiegel, „und daß man den Eber Ulenspiegel abgebrüht hat, anstatt die Sau Stevenyne zu rösten. Laßt uns trinken.“
„Da Du von alledem nichts magst,“ sprach die Stevenyne, „so wirst Du auf des Königs Schiffe geführt und allda verdammt werden, von vier Galeeren gevierteilt zu werden.“
„So werden die Haifische meine vier Gliedmaßen bekommen und Du kannst fressen, was sie nicht wollen,“ sprach Ulenspiegel. „Laßt uns trinken!“
„Was issest Du nicht eine dieser Kerzen?“ fragte die Stevenyne. „Sie würden Dir in der Höllen dienlich sein, deine ewige Verdammnis zu erhellen.“
„Ich sehe deutlich genug, um Deinen leuchtenden Rüssel zu betrachten, Du schlechtgebrühete Sau. Laßt uns trinken!“ sprach Ulenspiegel.
Plötzlich pochte er mit dem Fuß seines Glases auf den Tisch, derweil er mit den Händen das Geräusch eines Tapezierers nachmachte, der im Takte ein Polster klopft, doch ganz ruhig, und dazu sprach er:
„Tis (tydt) van de beven de klinkaert.“ Es ist Zeit mit dem Klinger zu klirren.
Das ist in Flandern das Zeichen für die Zecher, Händel anzufangen und die Häuser mit roter Laterne zu plündern.
Ulenspiegel trank, dann ließ er sein Glas auf dem Tisch klirren und sprach: