„Zigeuner ... ich weiß nicht ... Aber sie ist es. Ha! mein Sohn, Ich sehe nicht mehr hin. Sie streift ihre Hosen noch höher, um ihre runden Beine besser sehen zu lassen. Sie lacht, um ihre weißen Zähne zu zeigen, und schallend, um ihre wohlklingende Stimme hören zu lassen. Sie macht ihr Leibchen oben auf und wirft sich zurück. Ach, dieser Hals eines verliebten Schwanes, diese nackten Schultern, diese hellen kecken Augen! Ich laufe zu ihr!“

Und er sprang vom Esel.

Aber Ulenspiegel hielt ihn fest.

„Dies Mägdlein,“ sprach er, „ist nicht Deine Frau. Wir sind bei einem Zigeunerlager. Hüte Dich. Siehst Du den Rauch hinter den Bäumen? Hörst Du das Hundegebell? Halt! Da sind etliche, die uns ansehen und vielleicht bereit sind zu beißen. Wir wollen uns mehr im Dickicht verbergen.“

„Ich verberge mich nicht,“ sagte Lamm. „Diese Frau ist die meine, eine Vlämin wie wir!“

„Blinder Narr,“ sagte Ulenspiegel.

„Blind, nein! Ich sehe wohl, wie sie halb nackend tanzt und lacht und den großen Hund neckt. Sie stellt sich, als sähe sie uns nicht. Aber sie sieht uns, gewißlich. Tyll, Tyll! Jetzt springt der Hund auf sie und wirft sie zu Boden, um die rote Fahne zu bekommen. Und sie fällt und stößt einen Klagelaut aus.“

Und Lamm stürzte hastig hinzu und sprach zu ihr:

„Mein Weib, mein Weib! Wo hast Du Dir weh getan, Liebchen? Warum lachest Du so ausgelassen? Deine Augen sind wild.“

Und er umarmte und liebkoste sie und sprach: