Und Toria sagte: „Er soll büßen, bei langsamen Feuer und glühenden Zangen soll er büßen.“
Dann waren alle beide still. Und Ulenspiegel hörte nichts mehr als Torias stoßweises Atmen, den schweren Tritt der Männer auf dem Sand und das Meer, das wie Donner grollte.
Und Trauer im Herzen, betrachtete er die Wetterwolken, die wie toll über den Himmel jagten, die See, auf der man feurige Schafe erblickte, und beim Schimmer der Fackeln und Laternen das fahle Gesicht des Fischhändlers, der ihn mit grausamen Augen ansah.
Und die Asche brannte auf seinem Herzen.
Und vier Stunden lang marschierten sie bis Damm, allwo das Volk in Menge versammelt war, denn man hatte schon Kunde erhalten. Alle wollten den Fischhändler sehen, und schreiend, singend und tanzend, folgten sie der Fischerschar und sagten:
„Der Werwolf ist gefangen, er ist gefangen, der Mörder! Gesegnet sei Ulenspiegel. Lang lebe unser Bruder Ulenspiegel!“
Und es war wie ein Volksaufstand.
Da sie vor des Amtmanns Haus kamen, trat dieser heraus und sagte zu Ulenspiegel:
„Du bist der Sieger. Dir sei Lob und Dank!“
„Klasens Asche brannte auf meinem Herzen,“ entgegnete Ulenspiegel.