Da er vom Feuer fortgenommen war, lächelte er boshaft.

Der Amtmann fragte ihn warum.

„Aus Freude, erlöst zu sein,“ antwortete er.

Der Amtmann sagte zu ihm:

„Hat keiner Dich gebeten, Dein gezahntes Waffeleisen zu zeigen?“

Der Fischhändler antwortete:

„Man sah, daß es gleich allen andern war, nur daß es Löcher hat, in die ich die Eisenzähne einschraubte. Bei Tagesanbruch nahm ich sie heraus. Die Bauern ziehen meine Waffeln denen andrer Händler vor und heißen sie: Waefels met brabandsche Knopen, Waffeln mit Brabanter Knöpfen, weil die leeren Löcher, wenn die Zähne herausgenommen sind, kleine Halbkugeln wie Knöpfe bilden.“

Aber der Amtmann darauf:

„Wann packtest Du die armen Opfer?“

„Bei Tag und Nacht. Bei Tage streifte ich durch die Dünen und auf den Landstraßen und stand mit meinem Waffeleisen auf der Lauer, sonderlich des Samstags, dem Tag des großen Brügger Markts. Sah ich irgend einen Bauer trübsinnig daherschlendern, so ließ ich ihn gehen, denn ich vermeinte, daß er wohl an Schwindsucht des Geldbeutels leide. Aber ich ging Dem zur Seite, den ich lustig wandern sah, und wenn er des nicht gewärtig war, biß ich ihn in den Hals und nahm seinen Säckel. Und nicht allein in den Dünen, sondern auf allen Stegen und Wegen des platten Landes.“