„Einen Dukaten?“

„Nein“.

„Einen Karolustaler?“

„Nein“, sagte Ulenspiegel abermals. „Und dennoch“, fügte er mit Seufzen hinzu, „hätt’ ich ihn lieber denn eine Muschelschale in meiner Mutter Geldkatze“.

Die Dame lächelte, dann rief sie mit einem Male:

„Ich habe meine schöne und kostbare Gürteltasche verloren, aus starrer Seide und mit feinen Perlen bestickt. In Damm hing sie noch an meinem Gürtel.“

Ulenspiegel rührte sich nicht, doch der Kellermeister trat herzu.

„Herrin,“ so sprach er, „schickt nicht diesen jungen Spitzbuben auf die Suche danach, denn Ihr sähet ihn niemals wieder“.

„Und wer wird also gehen?“

„Ich,“ antwortete er, „meinen hohen Jahren zum Trotz.“ Und er ging von dannen.