Die Schreiber schrieben alle seine Worte nieder.

Darauf sprach der Amtmann zu ihm:

„Hast Du nichts zu gestehen?“

„Ich habe nichts mehr zu sagen“, antwortete Damman. „Ihr wisset alles.“

„Da er beim Leugnen beharrt,“ sagte der Amtmann, „soll er, bis auf neues und vollständiges Geständnis, auf der Marterbank und auf diesen Stricken bleiben: er soll Durst leiden und am Schlafen verhindert werden.“

„Ich werde bleiben,“ sagte Joos Damman, „und mich damit ergötzen, diese Hexe auf jener Bank leiden zu sehen. Wie findest Du das Hochzeitsbett, mein Schätzchen?“

Und Katheline antwortete ächzend:

„Kalte Hände und heißes Herz. Hans, mein Liebster. Mich dürstet, mein Kopf brennt!“

„Und Du, Weib,“ sprach der Amtmann, „hast Du nichts mehr zu sagen?“

„Ich höre den Karren des Todes und das Klappern der Gebeine,“ sprach sie. „Mich dürstet! Er führt mich an einen großen Fluß, in dem Wasser, frisches, klares Wasser ist; aber dies Wasser ist Feuer. Hans, mein Freund, befreie mich von diesen Stricken. Ja, ich bin im Fegefeuer, und ich sehe oben den Herrn Jesus in seinem Paradies und die gnadenreiche Jungfrau. Oh, unsere liebe Frau, gib mir einen Tropfen Wassers, beiße nicht allein in diese schönen Früchte.“