„Nach einer vom Magistrat befohlenen Nachforschung und auf Anstiften Böswilliger mußte Broer Adriaensen Brügge verlassen und flüchtete nach Antwerpen. Man hat mir auf dem Vlieboot erzählt, daß mein Mann ihn gefangen genommen hat.“

„Was!“ sprach Lamm, „der Mönch, den ich mäste, ist ....“

„Er,“ antwortete Calleken, ihr Gesicht verhüllend.

„Eine Axt, eine Axt,“ schrie Lamm, „daß ich ihn schlachte und das Fett dieses geilen Bockes meistbietend verkaufe! Rasch zurück zum Schiffe. Die Schaluppe! Wo ist die Schaluppe?“

Nele sprach zu ihm:

„Es ist eine niedrige Grausamkeit, einen Gefangenen zu töten oder zu verwunden.“

„Du siehst mich mit bösen Augen an; würdest Du mich daran hindern?“

„Ja,“ sagte sie.

„Wohlan,“ sprach Lamm, „ich werde ihm nichts antun. Laß mich ihn nur aus dem Käfig werfen. Die Schaluppe! Wo ist die Schaluppe?“

Sie stiegen flugs ein und Lamm ruderte eifrig und weinte, alles mit einander.