«Ich stieß die Bettdecke von mir,» sprach Giles, das Tischtuch von sich schleudernd und die Köchin und das Hausmädchen scharf fixierend, «stieg leise aus dem Bette, zog –»
«Es sind Damen anwesend, Mr. Giles!» murmelte der Kesselflicker.
«– Meine Pantoffel an, Sir,» fuhr Giles, sich zu ihm wendend und den stärksten Nachdruck auf seine Pantoffel legend, fort, «nahm die geladene Pistole zur Hand, die immer mit dem Silberzeugkorbe hinaufgebracht wird, ging auf den Zehen in Brittles Kammer und sagte, sobald ich ihn aus dem Schlafe gerüttelt hatte: ‚Brittles, erschrecken Sie nicht!‘»
«Ja, das sagten Sie, Mr. Giles», fiel Brittles mit bebender Stimme ein.
«‚Brittles, ich glaube, wir sind verloren‘, sagt' ich,» fuhr Giles fort, «‚aber seien Sie nur ohne Furcht.‘»
«Zeigte er denn auch keine Furcht?» fragte die Köchin.
«Nein», antwortete Giles; «er war so unverzagt – fast so unverzagt wie ich selber.»
«Ich wäre auf der Stelle gestorben, wenn ich's gewesen wäre», bemerkte das Hausmädchen.
«Sie sind ein junges Mädchen», fiel Brittles ein, der ziemlich herzhaft zu werden anfing.
«Brittles hat recht», sagte Giles mit beiläufigem Kopfnicken; «von einem Mädchen war nichts anderes zu erwarten. Wir aber, als Männer, nahmen eine Blendlaterne aus Brittles' Kammer und fühlten uns in der Pechrabenfinsternis hinunter.» (Er war aufgestanden, hatte die Augen geschlossen, tappte ein paar Schritte vorwärts und durchsägte, um seine Schilderung mit angemessener Aktion zu begleiten, mit den Armen die Luft, bis er mit der Köchin in eine unangenehme Berührung kam und die Köchin und das Hausmädchen zu schreien anfingen, worauf er nach seinem Stuhle zurückeilte.) «Was hat das zu bedeuten?» unterbrach er sich plötzlich; «es wird geklopft – öffne jemand die Haustür!»