«Ja,» fügte die zweite hinzu, «und wir spürten auch aus, daß in dem Papiere ein goldenes Schloß und ein Ring gewesen war.»
«Und wissen noch mehr», sprach die erste weiter. «Die alte Sally hat uns oft erzählt, die junge Frauensperson hätte ihr gesagt, daß sie gefühlt hätte, sie würde es nicht überleben, und wäre zur Zeit, da sie den Knaben geboren, auf dem Wege gewesen, um am Grabe des Vaters ihres Kindes zu sterben.»
«Wollen Sie den Pfandleiher sehen?» fragte Grimwig, mit der Hand auf dem Türgriffe.
«Nein», antwortete Frau Bumble. «Da er» – sie wies nach Monks – «so memmenhaft gewesen ist, zu bekennen, wie ich sehe, daß er es gewesen, und da Sie aus all den alten Hexen die rechten herausgespürt, so habe ich nichts mehr zu sagen. Ja, ich verkaufte die alten Scharteken; sie liegen, wo Sie sie nimmer wiederfinden werden, und was nun mehr?»
«Oh, nichts weiter,» sagte Brownlow, «als daß es jetzt unsere Sache ist, Sorge zu tragen, daß man Ihnen und Ihrem Manne kein Vertrauen als Beamten mehr schenkt. Sie können gehen.»
«Ich will doch hoffen,» nahm Bumble bestürzt das Wort, als Grimwig die beiden alten Frauen hinausführte, «daß mich dieser unglückliche kleine Umstand meines Kirchspieldienstes nicht berauben wird?»
«Das wird er allerdings,» erwiderte Brownlow, «und Sie können sehr froh sein, wenn Sie noch so davonkommen.»
Frau Bumble entfernte sich, und sobald sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, erklärte ihr Eheherr, daß sie alles getan und sich davon nicht hätte zurückhalten lassen wollen.
«Das ist keine Entschuldigung», sagte Brownlow. «Sie waren gegenwärtig bei dem Verkaufe und sind vor dem Gesetze der noch schuldigere Teil, da Ihre Frau gemäß demselben unter Ihrer Leitung handelt.»
«Wenn das Gesetz so lautet,» sagte Bumble, seinen Hut pathetisch zusammendrückend, «so ist es ein Esel – ein Einfaltspinsel. Wenn es so kurzsichtig ist, so ist's ein bloßer Junggesell, und ich wünsche ihm das Allerärgste – nämlich, daß ihm die Augen durch Erfahrung geöffnet werden mögen – ja, durch Erfahrung!»