Seine Edeln wußten das sehr wohl, konnten jedoch auf die Weise ganz sicher unangenehme Dinge sagen.
«Erscheint als Ankläger des Knaben – so!» sagte Fang, Brownlow verächtlich von Kopf bis zu den Füßen betrachtend. «Nehmen Sie ihm den Eid ab.»
«Bevor das geschieht, muß ich mir ein paar Worte erlauben», fiel Brownlow ein. «Ich würde nämlich, ohne daß es mir wirklich widerfahren wäre, niemals geglaubt haben –»
«Halten Sie den Mund, Sir!» unterbrach ihn Fang in befehlshaberischem Tone.
«Ich will und werde reden!» sagte Brownlow ebenso bestimmt.
«Sie halten augenblicklich den Mund, Sir, oder ich lasse Sie hinausbringen. Sie sind ein unverschämter Mensch! Wie können Sie es wagen, sich den Anordnungen eines Richters widersetzen zu wollen?»
Dem alten Herrn stieg das Blut ins Gesicht.
«Vereidigen Sie dieses Individuum!» rief Fang dem Schreiber zu. «Ich will durchaus nichts mehr hören.»
Brownlow war im höchsten Grade entrüstet, glaubte aber, dem Knaben möglicherweise schaden zu können, wenn er seine Gefühle nicht unterdrückte, und legte daher den Eid ab.
«Wohin geht Ihre Anklage?» fragte ihn Fang darauf. «Was haben Sie zu sagen, Sir?»