„Was giebts! Immer Bittschriften!“
„Monseigneur. Um die Liebe des großen Gottes! Mein Mann, der Förster.“
„Was ist mit Eurem Manne, dem Förster? Es ist immer die alte Geschichte mit Euch Leuten. Euer Mann kann Etwas nicht bezahlen?“
„Er hat Alles bezahlt, Monseigneur, er ist gestorben.“
„Gut, so hat er Ruhe. Ich kann ihn Euch nicht wiedergeben.“
„Ach Gott, nein, Monseigneur! Aber er liegt dort unter einem dürftigen Rasenhügel.“
„Nun?“
„Monseigneur, es sind so viele dürftige Rasenhügel.“
„Was weiter?“
Sie sah alt aus, war aber jung. Sie geberdete sich in leidenschaftlichem Schmerz; abwechselnd schlug sie ihre abgezehrten Hände in wilder Leidenschaft zusammen und legte eine derselben auf den Wagenschlag — zärtlich und liebkosend, als hätte er ein menschliches Herz und könnte die bittende Berührung fühlen.