„Monseigneur? Was!“

„Draußen vor den Jalousien. Macht die Jalousien auf.“

Es geschah.

„Nun?“

„Monseigneur! Es ist Nichts. Die Bäume und die Nacht — weiter ist Nichts draußen —“

Der Bediente hatte die Jalousien weit geöffnet, in die leere Nacht hinaus gesehen und drehte sich jetzt nach weiteren Verhaltungsbefehlen um.

„Gut!“ sagte der nicht aus der Fassung zu bringende Herr. „Mach’ sie wieder zu.“

Es geschah und der Marquis aß weiter. Er war halb fertig, als er abermals das halb zum Munde geführte Glas wieder hinsetzte, denn er hörte einen Wagen rollen. Er näherte sich rasch und machte vor dem Schlosse Halt.

„Sieh zu, wer gekommen ist.“

Es war der Neffe Monseigneurs. Er war zeitig am Nachmittage, nur wenige Stunden hinter Monseigneur, hergefahren. Er war rasch gefahren, aber doch nicht rasch genug, um Monseigneur unterwegs einzuholen. Man hatte ihm auf den Poststationen gesagt, daß Monseigneur vor ihm her fahre.