„Was sagt Ihr, Jacques?“ fragte Nummer Eins. „Kommt er in’s Register?“

„Er kommt in’s Register als dem Verderben geweiht“ gab Defarge zurück.

„Prächtig!“ krächzte der Mann mit dem gierigen Gesichte.

„Das Schloß und das ganze Geschlecht?“ fragte der Erste.

„Das Schloß und das ganze Geschlecht!“ entgegnete Defarge. „Ausgerottet!“

Der Hungrige wiederholte mit befriedigtem Krächzen: „Prächtig!“ und fing an einem andern Finger zu kauen an.

„Seid Ihr sicher“ sagte Nummer Zwei zu Defarge „daß aus der Art und Weise, wie wir unser Register führen keine Ungelegenheiten entstehen werden? Doch unbezweifelt ist es sicher; denn Niemand als wir kann es entziffern; aber werden wir immer im Stande sein, es zu entziffern — oder, ich darf es nicht unerwähnt lassen, wird sie es immer entziffern können?“

„Jacques,“ sagte Defarge und richtete sich empor „selbst wenn meine Frau das Register nur in ihrem Gedächtniß behielte, würde sie kein Wort davon verlieren — nicht eine Sylbe. Mit ihren eigenen Maschen und ihren eignen Zeichen gestrickt wird es ihr immer so klar sein wie die Sonne. Verlaßt Euch auf Madame Defarge. Dem größten Feigling, welcher auf Erden lebt, wäre es leichter, sich aus dem Lebensbuch auszustreichen, als einen Buchstaben seines Lebens oder seiner Verbrechen aus dem gestrickten Register Madame Defarge’s.“

Die Drei ließen ein Gemurmel des Vertrauens und der Billigung hören und dann fragte der Hungrige: „Soll dieser Mann bald wieder zurückgeschickt werden? Ich hoffe es. Er ist sehr simpel; dürfte er nicht ein wenig gefährlich sein?“