„Ich war frei. Aber man hat mich wieder verhaftet und verurtheilt.“

„Wenn ich mit Euch fahre, Bürger Evrémonde, wollt Ihr mir dann erlauben Eure Hand zu nehmen? Ich fürchte mich nicht, aber ich bin klein und schwach und dies wird mir mehr Muth geben.“

Wie die geduldigen Augen ihm ins Gesicht blickten, sah er darin sich erst Zweifel und dann Staunen ausdrücken. Er drückte die abgezehrte, jugendliche Hand und legte die Finger an die Lippen.

„Ihr sterbt für ihn?“ flüsterte sie.

„Und für seine Frau und sein Kind. Still! Ja.“

„Oh, wollt Ihr mir erlauben, Eure wackere Hand zu nehmen, Fremder?“

„Still! Ja, arme Schwester; bis zuletzt.“ —

Dieselben Schatten die auf das Gefängniß fallen, fallen zu derselben Stunde des frühen Nachmittags auf die Barriere, mit dem Menschengedränge um dieselbe herum, als eine Paris verlassende Kutsche vorfährt, um examinirt zu werden.

„Wer ist d’rin? Papiere!“

Die Papiere werden herausgegeben und gelesen.