„Der dort. Hinten im Karren.“
„Der seine Hand dem Mädchen gegeben hat?“
„Ja.“
Der Mann schreit: „Nieder mit Evrémonde! Unter die Guillotine alle Aristokraten.“
„Nieder mit Evrémonde.“
„Still, still!“ bittet ihn der Spion schüchtern.
„Warum soll ich nicht, Bürger?“
„Er bezahlt seinen Einsatz; in fünf Minuten ist es vorbei. Laßt ihn in Frieden fahren.“
Da aber der Mann fortfuhr zu schreien: „Nieder mit Evrémonde!“ wendet sich ihm für einen Augenblick Evrémondes Gesicht zu. Jetzt sieht auch Evrémonde den Spion, sieht ihn aufmerksam an und fährt vorüber.
Es ist gleich drei Uhr und die durch das Volk gepflügte Furche wendet sich, um auf den Hinrichtungsplatz auszumünden. Die Raine, die zu beiden Seiten aufgeworfen worden, fallen jetzt wieder zusammen und schließen sich hinter dem letzten Pfluge, wie er vorbei ist, denn alle folgen nach der Guillotine. Ihr gegenüber sitzen auf Stühlen, wie in einem öffentlichen Garten, wo Concert ist, eine Anzahl Frauen, eifrig mit Stricken beschäftigt. Auf einen der vordersten Stühle steht der Racheengel und sieht sich nach der Freundin um.