„Zehn Uhr, Sir!“ sagte der Kellner, dem er aufgetragen hatte, ihn zu wecken. — „Zehn Uhr, Sir!“

„Was giebt’s?“

„Zehn Uhr, Sir!“

„Was soll das? Zehn Uhr Nachts?“

„Ja, Sir! Euer Ehren befahlen mir, Sie zu wecken.“

„Ah! ich besinne mich. Gut, gut.“

Nach ein Paar halben Versuchen, wieder einzuschlafen, die der Kellner geschickt dadurch vereitelte, daß er fünf Minuten lang beständig das Feuer schürte, stand er auf, warf den Hut auf den Kopf und ging fort. Er ging in den Tempel, erfrischte sich einigermaßen, indem er zweimal auf dem Pflaster von Kingsbench-walk und Paper-buildings auf und ab ging und suchte Mr. Stryvers Expedition auf.

Stryvers Schreiber, der diesen Conferenzen nie beiwohnte, war nach Hause gegangen und der Principal machte selbst die Thüre auf. Er hatte Hausschuhe an und einen weiten Schlafrock, und der Hals war der größeren Bequemlichkeit wegen bloß. Er hatte das etwas verstörte, angegriffene Aussehen um die Augen, welches man bei allen flott Lebenden, aber angestrengt Arbeitenden von Jeffries abwärts bemerkt, und welches man unter verschiedenen künstlerischen Verhüllungen durch die Portraits jedes zechenden Zeitalters verfolgen kann.

„Ihr kommt etwas spät, Gedächtniß,“ sagte Stryver.