Gustave Doré
Er wurde 1832 zu Straßburg geboren. Sein Vater bestimmte ihn zum Ingenieur-Beruf, aber seine reiche Phantasie, seine erstaunliche Begabung drängte ihn zur Malerei. Mit zehn Jahren begann er Dante zu illustrieren. Mit elf Jahren schloß er seinen ersten Vertrag ab, der ihn verpflichtete, wöchentlich eine Lithographie für das »Journal pour rire« zu liefern. Bald gab er die Vorbereitung zum Ingenieur-Beruf auf und widmete sich ganz der Kunst. 1854 erschienen seine ersten großen Werke, »Rabelais« und die »Contes drôlatiques« von Balzac, die seinen Ruhm weit über Frankreich hinaus verbreiteten. 1862 illustrierte er die »Contes de Perrault«. Er findet in den phantastischen Kostümen und ritterlichen Lebensformen der Zeit Franz I. und Ludwig XIII. den geeigneten Ausdruck für die übersprudelnde Fülle seiner köstlichen Einfälle. Doré starb im Jahre 1883; er wurde nur 51 Jahre alt.
Liste korrigierter Druckfehler
Seite 5, im Inhaltsverzeichnis der Originalvorlage stand »Aschenputtel« an Stelle von »Aschenbrödel« sowie »Riquet mit dem Schopf« an Stelle von »Riquet mit der Locke«.
Seite 24, fehlendes öffnendes Anführungszeichen vor »ich muß« eingefügt (»Wundervoll,« rief da die Mutter, »ich muß auch meine andere Tochter schicken.)
Seite 28, »irdendein« ersetzt durch »irgendein« (stellte sich tot und wartete, ob nicht irgendein junger, mit den Ränken dieser Welt noch wenig vertrauter Hase sich in den Sack schliche)
Seite 28, überflüssiges Anführungszeichen am Satzende entfernt (Und als zwei Rebhühner hineingeschlüpft waren, zog er ihn zu und fing alle beide.)
Seite 30, »den« durch »dem« ersetzt (Während man den armen Marquis aus dem Fluß zog)