Wohl! ich begleite dich. Je eher du geheilt bist, desto besser. Aber nicht länger als zehn Minuten.
Wer hätte es auch länger aushalten können in diesen Whiskydünsten und Tabaksqualm! Es war im Bowery-Theater. Die Lichter schwammen, als ob sie im Nebel hingen, und von der Gallerie regnete es Orange- und Aepfelschalen auf uns herab, andere Dinge zu verschweigen. Der liebe Tom war so eben in seiner Forcepartie begriffen. Ich blickte auf, da saß die liebreizende Arthurine, so gemüthlich mit dem alten Moreland plappernd, daß mir Hören und Sehen verging. Eine dreißigjährige Ehefrau hätte nicht anständiger ihren Platz einnehmen können.
Das ist ein gescheidtes Mädchen, versicherte Richard, die sieht auf die Dollars, und würde den alten Hickory nehmen, wenn er Lust und mehr Geld hätte, trotz Tabakspfeife und Whisky.
Ich erwiederte kein Wort.
Wenn du kein solcher Hasenfuß wärest, meinte Richard, so würde ich sagen: Lasse sie fahren, und übermorgen gehen wir ab.
Noch acht Tage, versetzte ich mit schwerem Herzen.
Wieder betrat ich am folgenden Abend, Schlag sieben Uhr, mein Elysium, das mir allmälig zum Tartarus wurde. Wieder saß Margareth einsam über einem Roman.
Und Arthurine? fragte ich mit zitternder Stimme.
Ist mit Mama und Mister Moreland gegangen, Miß Fanny Wright zu hören.
Miß Fanny Wright zu hören, die Atheistin, die Revolutionistin? Das war doch wirklich toll. Wer hätte so etwas auch nur träumen sollen? Diese Miß Fanny Wright war gescheut von unsrer fashionablen Welt, wie eine Pestkranke.