Ja gewiß, versetzte der Publicaner; da ist die Dachstube; nur schlafen meine Töchter mit einem Dutzend Mädchen darin; dann ist noch die Küche.

Ich sah betrübt darein; denn das Mädchen schickte sich so eben an, den Tisch zu decken, und unglücklicher Weise war das Stübchen durch eine offene Thür mit der Küche in Verbindung, aus welcher ein heilloser Lärm erschallte. Ich hätte Vieles für einen viertelstündigen Besitz des Zimmers gegeben. Mittlerweile sah ich mich nach unsern Porte-manteaux um.

Sechs kleine; es ist nicht Büffelleder, rief ein junger Stentor aus der Küche herüber.

Sechs kleine; es ist Rindsleder! schrie ein zweiter.

»Ich müßte mich sehr irren, wenn diese Bengel nicht unsere Porte-manteaux so eben mit ihrer Untersuchung beehren,« bemerkte Richards, indem er auf die Küche hinwies.

Das wäre doch zu toll, versetzte ich. Aber es war wirklich so. Nicht, daß wir in Besorgniß gewesen wären, die Porte-manteaux zu verlieren oder beschädigt zu sehen; aber sie aus ihren Klauen mit guter Art zu winden, konnte nicht anders als durch einen gut angebrachten Spaß geschehen. Und ich fürchte diese Späße. Man hat immer einen Arm- oder Beinbruch zu riskiren. Die Küche war gesteckt voll; in der Mitte stand ein Haufe von Jungen über sechs Fuß hoch, von denen einer ein brennendes Licht hielt.

Eine der sonoren Stimmen rief: Nein, ich zahle sicherlich nicht, wenn ich nicht das Innere sehe.

Die jungen Gesellen debattirten so eben, ob der Ueberzug von den wilden Büffel- oder den Ochsen-Species herrühre. Sie hatten sie bemerkt, als sie in das Hinterparlour getragen wurden, und ohne weitere Umstände sie zu Objekten ihrer Wetten gemacht.

Es gilt sechszehn kleine! rief mein Freund, sie sind von Hirschhaut.

Sechszehn, sie sind es nicht! donnerten zehn Stimmen mit lautem Gelächter zurück.